Arbeitswege
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Nach meiner Ausbildung zum Fensterbauer wurde ich von meiner Firma übernommen, die Fensterbau und Fensterreparatur aus Bielefeld anbietet. Zwei Jahre später verunglückte mein Chef leider sehr schwer und musste seine Firma für Fensterbau in Bielefeld aufgegeben. Ich war also erstmal arbeitslos und kam auch in meiner Heimatstadt nirgends unter. Schließlich heuerte ich bei einer Zeitarbeitsfirma an, die bundesweit Einsätze vermittelt. Dann folgte meine Phase als Wanderarbeiter, wie ich heute immer sage. Erst war ich davon gar nicht begeistert, ständig in der Gegend rumreisen zu müssen, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt.
Ich hatte Einsätze beim Fensterbau in Berlin, beim Fensterbau in Offenbach, beim Fensterbau in Bremen und auch mal beim Fensterbau in Ulm. Oft ergaben sich vor Ort auch Fensterreparaturen, so dass ich also auch Fensterreparatur in Ulm, Fensterreparatur in Berlin oder eine Fensterreparatur in Heilbronn ausführen musste. Es waren ja immer unterschiedliche Betriebe, in die ich da geschickt wurde, die mithilfe der Zeitarbeitsfirma personelle Engpässe überbrückten. So geriet ich dann auch an eine Firma für Fensterbau aus Bonn, die natürlich auch Fensterreparatur aus Bonn mit anbot. Mit dem Chef verstand ich mich auf Anhieb sehr gut und in der Folge mit seiner Tochter ganz besonders.
Er hat mich auch von Anfang an nicht wie einen Leiharbeiter behandelt, sondern vollwertig in sein Team integriert. Nach zwei Monaten bot er mir an, mich fest anzustellen. Er hatte vorher schon einige Leute von Zeitarbeitsfirmen beschäftigt, aber ich wäre mit Abstand der beste und er hatte ja schon seit einiger Zeit vorgehabt, seinen Personalbestand zu erweitern. Natürlich habe ich mit Freuden zugesagt, später seine Tochter geheiratet und bin heute der Juniorchef der Firma für Fensterbau in Bonn.